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Fr. 27.04 – So. 29.04.2018: Win 3×2 Karten zur Extasia 18 – Extasia, Messehalle Zürich

Am letzten April-Weekend 2018 findet die Lifestyle-Erotikmesse „Extasia“ zum zweiten Mal in der Messehalle Zürich statt. Von 2003 bis 2007 wurde “Extasia” jährlich in Zürich ausgetragen, zum letzten Mal im Hallenstadion. Nach einer einjährigen Pause fanden die Zürcher Exil in Basel, wo sie mit offenen Armen empfangen wurden. Neben Basel, wo die Messe jeweils Anfang Dezember über die Bühne geht, gibt es mit Zürich nun einen zweiten jährlichen Austragungsort des Events.

Nach zehn Jahren Pause wird Rocco Siffredi dieses Jahr erstmals wieder an der “Extasia Zürich” zu Gast sein. Seither war er an den “Extasia”-Ausgaben in Lugano, Basel und Genf zu sehen.

Letztes Jahr machte Milo Moiré an der “Extasia” Basel Furore, posierte für Selfies und gab Autogramme und zahllose Presse-Interviews – allerdings angezogen. Es war ihr erster Auftritt überhaupt an einer Erotik-Messe. Dieses Jahr geht sie sogar noch einen Schritt weiter und wird erstmals nackt zu sehen sein.

Die 1983 geborene Nackt-Performance-Künstlerin Milo Moiré erreichte im August 2017 den zweiten Platz der 5. Staffel von Promi Big Brother. Die in Düsseldorf wohnhafte Luzernerin mit spanisch-slowakischen Wurzeln wurde bekannt durch Nackt-Aktionen im Umfeld international bekannter Kunstmessen.  Exemplarisch ist hierfür, dass sie 2014 vor dem Gelände der Kölner Art Cologne mit Farbe gefüllte Eier aus ihrer Vagina herauspresste (“PlogEgg Series”). Damit erzielt sie mit dem Stilmittel der Provokation grosse Aufmerksamkeit in den Medien.

Während 2015 in Basel die Kunstmesse Art 2015 stattfand, lud die unbekleidete Künstlerin auf dem Barfüsserplatz Passanten ein, sich mit ihr zusammen ablichten zu lassen oder Selfies mit ihr zu fotografieren. Während diese Performance in Basel ungestört stattfand, wurde sie in Paris in polizeilichen Gewahrsam genommen. Das 15. Frankreichfest in Düsseldorf erwählte Milo Moiré, um am 12. Juli 2015 auf dem dortigen Burgplatz erneut ein „Nackt-Selfie“ abzulichten. Als Hintergrund ihrer Aufnahme nutzte sie die anlässlich des Festes aufgestellte 15 Meter grosse Nachbildung des Eiffelturms.

Im Juni 2016 trug Milo Moiré in Amsterdam, Düsseldorf, Köln und London im Rahmen einer öffentlichen Performance, bei der es um intime Körperberührung ging, verspiegelte Boxen um Brust und Hüfte, durch die Passanten ihren Intimbereich und ihre Brüste für 30 Sekunden, mit einer Stoppuhr gemessen, berühren konnten. Diese Berührungen dokumentierten in den Boxen installierte Kameras. In London wurde die Künstlerin aufgrund dieser Aktion verhaftet, für 24 Stunden arrestiert und nach einer Zahlung von etwa 1300 Euro wieder frei gelassen. Die Performance war als Hommage an Valie Export gedacht, die bereits 1968 in München eine ähnliche Kunstaktion durchführte.

Auf Netflix (allerdings nicht in der Schweiz) gibt’s neuerdings die hochgelobte Dokumentation „Rocco“ über das Leben von Rocco Siffredi.

Die französischen Filmemacher Thierry Demaizière und Alban Teurlai haben nicht lange nach einem Titel für ihre Dokumentation gesucht. Der Film ist voll und ganz Rocco Siffredi gewidmet. Der Streifen wurde im September 2016 auf der Mostra in Venedig in Parallelsektion Venice Days vorgestellt.
Alban Teurlai: “Zu Beginn dieses Filmprojekts, dachten wir, dass wir einen Mythos, den König des Pornos treffen würden, einen mit sich selbst zufriedenen Typen, der sich auf seinen Lorbeeren ausruht. Stattdessen entdeckten wir einen ausgesprochen komplexen, zerbrechlichen Menschen.”
“Rocco” ist ein auf keinen Fall jugendfreies, aber durchaus ernst gemeintes Porträt eines Mannes, der seine Sexsucht zu seinem Beruf gemacht hat.

Das Thema mag sensationsheischend klingen, zu Unrecht. Wenn die Kamera scharf stellt, dann nur um den erstaunlichen Werdegang des Stars zu beleuchten.

Von der ‘Mama’, die sich einen Priester wünschte, seiner Pornokarriere jedoch nicht in den Weg stellte, bis zu der in Budapest gegründeten Produktionsfirma, über die jüngsten Filmpartnerinnen, die, wie er überraschend feststellt, so alt sind wie sein Sohn, entdecken wir nicht nur Roccos Leben, sondern auch seine Fragen, seine Besessenheit, seine Sucht.
Spürbar wird dies in den Nahaufnahmen seines Körpers, dessen mechanischer Funktionsweise, die fast entmenschlicht wirkt.
Der Film ist eine der besten Dokumentationen der vergangenen Monate mit einem erstaunlichen Ausgang, der gleichsam das Ende einer Ära besiegelt, der des italienischen Hengstes.

Siffredi spielte in 1300 Filmen mit, arbeitet auch als Regisseur und hat 435 Filme gedreht. Zu seinen bekannten Werken als Regisseur zählt die Filmreihe “Rocco – Animal Trainer” (31 Folgen, ab 1999) und “Rocco’s True Anal Stories” (24 Folgen).
Weitere Stars: Lena Nitro, Pussykat, Hotmendance, Jolee Love, Samy Fox, Lulu Gun, Jason Steel, Symba, Lilli Vanilli, Mark Aurel, Mary Wet, Sophie Logan, Ridge, Jeniffer Jane Mark Miller, Betty Black, Conny Dachs, Jacky Lawless, Shawn Kane, Caroline Fux (Talk), Nadja Brönniman (Talk), Swissrose (Moderation).

Vom 27. bis 29. April wird die Messe Zürich in eine Erotik-Schlaraffen-Land verwandelt. Auf der Hauptbühne läuft ein Non-Stop-Show-Programm ab mit Strip-Shows von weiblichen Erotik-Stars, aber auch männlichen Strippern. Denn häufig besuchen mittlerweile Paare und Frauengruppen die “Extasia”. Sie finden an vielen Ständen Dildos, Sextoys, Dessous und Accessoires. In der Autogramm-Zone stehen diverse Stars aus ganz Europa für Autogramme und Selfies zur Verfügung und können auch direkt angesprochen werden. Im 3D- und Virtual Reality-Kino laufen Filme, in die man richtig eintauchen kann. Im Fetish Village werden Bondage-Shows gezeigt und alles im Bereich Lack und Leder verkauft. In der Talk-Zone werden die Stars zu ihrem Werdegang interviewt, in der Women only-Zone geben die Menstripper exklusive Performances. Eintritt für Männer nicht erlaubt. Im Shopping-Paradies gibt’s von Schokolade in Penisform  bis zum Tattoo-Stand alles, was das Erotik-Herz begehrt. 

Die seit 2003 existierende Erotikmesse – sie war schon in Zürich, Genf, Lausanne-Morges und Lugano zu Gast – erfreut sich seit 2009 in Basel und seit 2017 wieder in Zürich konstanter Beliebtheit. Die Messe hat sich bei einem breiten Publikum aus der Schweiz und dem angrenzenden Ausland als fester Event im Jahreskalender etabliert. Im Schnitt besuchen jeweils 10 000 Besucher dieses Happening.

www.extasia.ch

Mit Gewinnspiel 3×2 Karten Email mit Vor und Zunamen und dem Betreff  Extasia 18 an win@partywahn.com

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